Test Starboard Evo und Flare
 
Starboard Evo XTV 75 2007

Ich fahre den 2007er Evo jetzt seit Anfang Oktober. Ich bin den Evo bis jetzt meistens bei Starwind und kleiner Welle bzw. Kabbelwelle gefahren.

   

An Land:
Bei dem neuen Evo fällt einem als erstes das sehr schöne Design ins Auge. Der Evo hat eine sehr runde Outline. Und wie alle Starboards sehr gute Fußschlaufen und Footpads.

Fahrgefühl:
Der Evo gleitet sehr früh an und fühlt sich sehr lose am Fuß an. Er läuft hervorragend Höhe und wird verdammt schnell, wenn man das Brett voll ausfährt.
Wenn die Bedingungen heftiger werden, lässt sich der Evo weiterhin völlig entspannt fahren und es treten keinerlei Kontroll-Probleme auf.

Manövereigenschaften:
In der Welle (max. 2-3 m Welle; Ostsee) fährt der Evo sich sehr gut. Und man kann auch als Welleneinsteiger seine ersten Bottom Turns mit Ordentlich Speed fahren. Bei Landungen nach einem Sprung ist das Board extrem kippstabil und es verhindert eine verhunzte Landung. Beim Freestylen gefällt mir das Board nicht so gut, jedoch bin Ich es bis jetzt nur bei 6 Bft + und Kabbelwelle bzw. Welle gefahren. Spocks und leichtere Moves sind jedoch sehr gut zu fahren.

Fazit:
Ich empfehle den Evo jedem Fahrer, der meistens bei schlechteren Wave-Bedingungen unterwegs ist und eine unglaubliche Performance beim Wellenabreiten nicht vermissen möchte.

   
   
Starboard Flare 99 2007

Ich besitze den 2007er Flare jetzt seit Anfang August und konnte ihn In vielen verschiedenen Bedingungen testen. Ich habe ihn auf Bonaire, auf Sardinien und an der Ostsee gefahren. Auf Bonaire ist komplett faltenfreies Wasser, auf Sardinien bzw. der Ostsee meistens Kabbelwasser..

Das Board an Land:
Der neue Flare ähnelt dem 2006er Model vom Design her relativ stark, jedoch wurde der Shape komplett überarbeitet. Auffällig ist das sehr fette Heck, sowie die flache breite Nose. Die Heelchannels lassen die Füße entspannt in den Schlaufen stehen, da somit eine Überstreckung des Fußgelenkes verhindert wird. Ich benutze zu dem Board eine 17er Finne, die ich mir zurechtgebaut habe. Die Originalfinne fährt jedoch auch Sehr gut, ist mir persöhnlich als Leichtgewicht (65kg) zu lang.

Fahrgefühl:
Das Board gleitet erstaunlich früh an und fährt für einen Freestyler schön Frei. Es wird sehr schnell und beschleunigt gut. Mit dem Flare kann man sehr gut Old-School Moves machen und er Verschneidet dabei sehr selten.

New-School Freestyle:
Beim gesprungenen freestylen fühlt sich das Board sehr kompakt an Und man hat nie das Gefühl, dass das Board unkontrolliert slidet. Die Moves sind sehr einfach durchzuführen und das Board poppt sehr gut aus dem Wasser. Das Umlegen ist kein Problem und es gleitet sehr gut rückwärts.
Das Umsteigen in Switch gelingt auch sehr einfach und man muss schon viel rumtrampeln, um das Board aus dem Gleiten zu bekommen.
Ich habe den Flare auch in moderaten Wellen gefahren, jedoch macht das Wellenabreiten mit einem Freestyler einfach nicht so viel Spaß, wie mit einem Waveboard.

Fazit:
Ich empfehle den Flare Surfern jeder Gewichtsklasse und Könnenstufe, die Spaß auf einem sehr guten Allround Freestyle Board haben möchten.

 
Text: Max Droege
 
 
© KeikiSurfer - Julia Burkamp & Sebastian Ronneberger - 2007