Nieblum auf Föhr - mehr als ein schnöder Touri-Ort
   

Ein Bericht von Robin Zadrazil:

Am Freitag, 18. August, trafen wir uns um 20 Uhr in Dagebüll, von wo die Fähre nach Föhr fuhr. Die Überfahrt dauerte eine ¾ Std. Als wir ankamen, fuhren wir nach Nieblum, wo wir die Zelte hinter der Düne aufbauen konnten.

Am nächsten Tag waren wir schon früh auf den Beinen (8 Uhr). Wir frühstückten und bauten unser Material auf. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Kinder und Jugendlichen eintrafen.

   

Es stellte sich schnell heraus, dass alle schon surfen konnten. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Mit der einen Gruppe übten wir die Halse und mit der anderen die Helitack. Der Wind eignete sich hervorragend dazu mit 3-4 Windstärken. Am Ende konnten alle die Helitack oder die Halse. Um 12.30 Uhr gingen wir an Land, weil wir Ebbe bekamen.

   

Nach einer stärkenden Mittagspause gingen wir Windskaten auf dem Watt. Auch die Kinder und Jugendlichen vom Vormittag gucken zu, ein paar probierten es auch einmal.

Am Nachmittag ging das ganze Team Eisessen, auf dem Rückweg jagten wir Schafe.

Vor dem Abendbrot gingen wir Laufen. Es war sehr anstrengend und so waren wir froh, als wir fertig waren, um nun gemütlich bei der Surfschule zu grillen.

 

 

Am Sonntag wurden wir um 7Uhr vom Gewitter geweckt. Trotz schlechter Windvorhersage hatten wir 4-5 Windstärken und wir gingen direkt aufs Wasser. Wir hatten sehr viel Spaß und man sah schnell, dass Max auf Bonaire viel dazugelernt hat.

Nach 2 Stunden Spaß gingen wir frühstücken. Leider hatte der Wind abgenommen. Aber nach 1Stunde Pause nahm der Wind wieder zu. Wir gingen nun wieder aufs Wasser. Der Wind hatte auf 6 Windstärken aufgefrischt. Leif hatte einen Riesenerfolg, er stand den Vulcan. Als die Ebbe wieder kam, gingen wir vom Wasser und bauten alles ab. Wir fuhren nun zur Fähre, die uns von einem erfolgreichen Wochenende wieder aufs Festland brachte. Es war ein sehr schönes Wochenende.

 
 
© KeikiSurfer - Julia Burkamp & Sebastian Ronneberger - 2006