Bella Italia

Am Samstag morgen um 3 Uhr ging unsere Reise nach Sardinien los. Wir fuhren mit unserem voll gepackten Bus zuerst 1700km nach
Genua und nahmen von dort die Fähre nach Sardinien.
Am nächsten Morgen (Sonntag) kamen wir in Olbia an. Von dort fuhren wir dann noch eine Stunde nach Porto Pollo.
Abens gingen wir dann noch lecker Pizza essen.
Die Windvorhersage für die kommenden Tage war sehr schlecht und so verbrachten wir unsere
Zeit mit Schnorcheln, Baden und Felsen springen.

Nach geschätzten 4 Tagen (ich hatte kein Zeitgefühl :D) bekamen wir dann das erste mal Wind für 5.0
und ich zeigte meinem Bruder den Spot.

Nils lernte an diesem Tag auch die Helitack. Am Freitag war es dann endlich soweit und wir bekamen Wind.
Max und ich waren mit unseren 4.5er gut angepowert. An diesem Tag teilten wir uns den Platz auf dem Wasser
mit Gollito Estredo (Freestyle Weltmeister) und Andre Paskowski (PWA Ranglisten 5ter).
Es war teilweise unglaublich mit welcher Leichtigkeit sie einige sehr schwere Moves aufs Wasser zauberten.
Wir nutzten den Wind bis abends aus und hatten eine Menge Spaß. Hier ein kleiner Einblick:
http://www.youtube.com/watch?v=gZg_FVEzsw0 (Kleines Video)
Die folgenden Tage hatten wir noch ein oder zwei mal Wind aber nichts dolles. Wir trainierten trotzdem ne Menge auch ohne Wind.
So konnte Nils auch noch einen Upwind 360 erlernen.
In der zweiten Woche verließ uns Max und suchte den Süden der Insel auf,
weil für dort die Windvorhersage besser aussah.
Den Rest des Urlaubs verbrachten wir wieder nur mit Sonnen, Schnorcheln und Genießen.
Insgesamt war der Urlaub Surferisch nicht so ein großer Erfolg, aber auf jedenfall erholsam.
Hier ein kleiner Einblick über den Süden von Max:

Nachdem wir die Windvorhersage für die 2. Woche gesehen hatten,
fassten wir ziemlich schnell den Entschluss in den Süden zu fahren,
zu dem ich dieses Jahr auch schon das dritte Mal in Porto Pollo war.
Wir fuhren gegen Abend los und machten dann einen Halt in Oristano, wo wir übernachteten.
Am nächsten Morgen gings dann weiter nach S’ant Antiocco, wo angeblich Wind sein sollte.
Der Wind wollte jedoch nicht so richtig und so kam ich in einer Stunde auf 3 Mal gleiten mit ziemlich viel Anpumpen.
Also alles nicht so doll. Wir suchten uns dann noch einen Stellplatz und kamen an einer ziemlich schönen Bucht vorbei.
Dort erwischte ich noch eine traumhafte Wellenreitsession im Sonnenuntergang.


Am nächsten Morgen waren die Wellen immernoch da und ich verbrachte den halben Vormittag beim Wellenreiten.
Nachmittags fuhren wir dann weiter nach Chia, da wir den Süden ein bisschen entdecken wollten
und immer noch auf der Suche nach guten Windsurfbedingungen waren.
Wind fanden wir hier leider auch wieder nicht vor, aber sehr schöne kleine aber feine Wellen zum Wellenreiten.
Die nächsten Tage gestalteten sich dann ähnlich, pro Tag ca. 6 Stunden Wellenreiten und dann bin ich Tod ins Bett gefallen.
Am Freitag mussten wir dann leider auch schon wieder nach Olbia, um mit der Fähre aufs italienische Festland überzusetzen.