Der Flaka
   

Im Folgenden werde ich euch den Flaka erklären. Man kann die gesprungene 360°-Drehung nach Luv bei allen Bedingungen springen, sofern man gut im Gleiten ist. Beim Flaka ist der Absprung mit Abstand das Schwierigste, der Rest ist dann nur noch Kinderkram. Man kann ihn auch gut auf dem Mountainboard üben, da man sich auch hier nach vorne lehnen muss, was das Wichtigste für den Flaka ist.

   

Mit ordentlich Speed hakt man sich aus dem Trapez aus und und kommt aufrecht in beiden Fußschlaufen über’s Board. Man sucht sich einen kleinen steilen Wellenrücken in Lee schräg vor einem. Daraufhin wird das Segel dicht genommen und man carvt mit voll Speed zu diesem Wellenrücken.
Dann wird das Segel, was durch das kurze Dichtnehmen kaum Power hat, nach vorne geschoben!

   

Ganz wichtig ist, dass man das Segel auf gar keinen Fall pusht, wie bei einer Push Tack. Damit das Segel richtig geschoben wird, sollte der hintere Arme bewusst gebeugt werden, der vordere gestreckt. Jetzt springt man explosiv nach vorne. Das ist anfangs eine komische Bewegung, jedoch ist dies der Schlüssel zum Erfolg. Anfangs sollte beim Absprung auch das hintere Bein angewinkelt werden, damit man einen Drehpunkt (die Nose) im Wasser hat. Wenn das Brett jetzt anfängt zu drehen, einfach über dem Brett bleiben und warten. Langsam sollte das Segel nach vorne geschoben werden, um die letzten 180 Grad zu meistern. Jetzt leicht nach hinten lehnen, und festhalten und der Flaka ist geschafft.

   
Den Flaka lernt man nur, wenn man sich ein paar Tage darauf konzentriert. Man muss ihn auf jedem Schlag üben, dann kommt das Erfolgserlebnis relativ schnell. Wenn man den Bewegungsablauf komplett verinnerlicht und verstanden hat, ist man schon sehr nahe dran, den Flaka sein Haustier nennen zu können. Versucht ihn one handed und übt bei Leichtwind den Gecko !
   
 
Text: Max Droege
   

 
 
© KeikiSurfer - Julia Burkamp & Sebastian Ronneberger - 2006